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Zilt Vakanties

Im Naturschutzgebiet Oranjezon gibt es verschiedene Wanderwege, die durch geschützte Dünentäler, Wälder, Dünengestrüpp, Dünenwiesen und Dünengrasland führen. Diese abwechslungsreiche Landschaft macht Oranjezon zu einem wichtigen Lebensraum für viele Dünenpflanzen- und -tierarten. Mit etwas Glück begegnen Sie einem Damhirsch oder Reh!

Näher am Meer wandern Sie durch Strandhafer und hören und sehen regelmäßig das Meer zwischen den Dünen. Früher war Oranjezon ein Wassergewinnungsgebiet. Dies spiegelt sich in den Kanälen und dem Nadelwald wider. Mehr als 200 verschiedene Vogelarten wurden in Oranjezon beobachtet. Nicht alle kommen das ganze Jahr über, manche kommen nur zum Brüten, Überwintern oder als Zugvögel hierher. Die Vielfalt der Biotope – vom Wald bis zum Dünental – sorgt für eine reiche Insektenwelt. Besonders hervorzuheben sind die großen Ameisenhaufen der Roten Waldameise und die vielen Libellenarten, die in den Kanälen und Dünenseen leben. Mit etwas Glück begegnen Sie einem Damhirsch oder Reh. Damhirsche sind in dieser Gegend nicht heimisch. Sie kamen hierher, als Walcheren 1944 überflutet wurde. Die Landbesitzer der Gegend öffneten die Tore ihrer Wildparks, um sich zu retten. Und es gelang ihnen! Auf dem Weg zum Eingang sieht man sie oft grasen oder sich ausruhen.

Konik-Pferde und Hereford-Rinder streifen frei in Oranjezon umher. Die Tiere helfen bei der Bewirtschaftung des Gebiets. Sie halten die Vegetation kurz und abwechslungsreich. Mit ihren Hufen graben sie kleine Löcher ins Gras, in denen Pflanzen keimen können. Auch allerlei Tiere profitieren vom Kot: vor allem Insekten (Mistkäfer) und Vögel (die die Insekten fressen). Und was ist mit Amphibien? Junge Kreuzkröten findet man bestimmt in warmem Pferdemist!

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